Marinierte Forellen

Zu Weihnachten habe ich von einem Bekannten zwei Forellen aus der Wisper geschenkt bekommen. Irgendwie sind sie in den Tiefkühler geschwommen und von dort an Ostern erst wieder raus.


 Zutaten:
  • zwei mittelgroße Forellen, ausgenommen
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln, feine Ringe
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 1 Bund Petersilie, fein gehackt
  • 2 Msp. Safran
  • je 1/4 TL Kreuzkümmel gemahlen, Paprikapulver edelsüß, geriebene Zitronenschale, Cayennepfeffer
  • 1 TL Salz
  • 4 EL Olivenöl
  • 4 EL Zitronensaft
Zubereitung:
  • Kräuter, Gewürze, Öl und Zitronensaft gut mischen
  • Forellen  mit dieser Mischung füllen und etwa 2 h durchziehen lassen
  • Backofen vorheizen auf 200 °C
  • Forellen in eine gebutterte Auflaufform mit Deckel legen
  • ca. 25 min abgedeckt im geheizten Backofen garen
  • dazu ein feiner grüner Salat
Fazit: Feines Abendessen aus "Gewürze und Kräuter" aus der Sigloch Edition (eines meiner Lieblings-Kochbücher). Ich habe Schalotten durch Frühlingszwiebeln ersetzt und den frischen Koriander weggelassen. Dazu gab es einen feinherben Riesling.

Su Yung Kwa - Kaltes Zimt Khaki Getränk, koreanisch

Unser Nachtisch beim Koreanischen Kochabend, zubereitet von Rosi..


Zutaten für 3-4 Portionen:
  • 50 g Ingwer
  • 1 l Wasser
  • 30 g Zimtstangen
  • 250 g Zucker
  • 50 g getrocknete Khaki (Ggoh-Kam) - nach Bedarf mehr
Zubereitung:
  • den Ingwer sorgfältig schälen und in dünne Scheiben schneiden
  • in einem Topf mit ½ l Wasser zum kochen bringen und ca. 15 Minuten lang sanft kochen
  • in einem zweiten Topf den Zimt mit dem restlichen Wasser ebenfalls kochen
  • beide Flüssigkeiten durch ein sehr feines Sieb geben und zusammen gießen
  • den Zucker hinzufügen und nochmal kurz aufkochen
  • die getrockneten Khaki säubern, in die heiße Flüssigkeit geben und abkühlen lassen
  •  während des Abkühlens sollten die Früchte aufquellen
  • in einer Glasschale  „kühlschrankkalt“ servieren
Fazit: Das Getränk war sehr süß aber lecker. Die Früchte waren mir persönlich zu "mehlig". Ein tradionelles koreanisches Getränk erklärte uns unsere koreanische Freundin.

Kimchi, koreanisch

Eine koreanische Spezialität..schon mehrfach zubereitet mit meiner koreanischen Freundin..ich liebe es..es ist scharf, wird mit der Zeit immer ein bisschen säuerlicher und fehlt auf keiner koreanischen Tafel...

Zutaten für einen großen Sauerkrauttopf:
  • 10 Köpfe Chinakohl, in groben Stücken ohne Strunk
  • 300 g Salz
  • 1 Kiwi
  • 1 Birne
  • 1 Apfel
  • 1 walnussgroßes Stück Ingwer
  • 1 Tl  gesalzene Minishrimps
  • 4 Knoblauchknollen, Zehen davon geschält
  • 300 g feines Chilipulver vom Koeranischen Laden
  • 2 Bund Frühlingszwiebeln, in 2 cm lange Stücke schneiden
  • 2 Kohlrabi, in 2 cm großen Würfeln
Zubereitung:
  • Chinakohlstücke in einer großen Plastikwanne ca. 200 g Salz vermischen und eine Nacht stehen lassen
  • am nächsten Tag Chinakohl mit kaltem Wasser gut auswaschen und kräftig ausdrücken
  • aus Kiwi, Birne, Apfel, Shrimps, Ingwer und Knoblauch im Mixer eine feine Paste herstellen
  • ab hier wieder in der Plastikwanne arbeiten, diesmal mit Plastikhandschuhen
  • Paste unter den ausgewaschenen Chinakohl mischen
  • Frühlingszwiebeln und Kohlrabistücke untermischen
  • nach und nach reichlich Chilipulver untermischen
  • ebenfalls Salz untermischen
  • abschmecken und Schärfe prüfen
  • es soll sehr scharf und leicht salzig schmecken
  • dann Gemüsemischung in einen Sauerkrautgärtopf geben, fest andrücken
  • mit Frischehaltefolie locker abdecken und bei Zimmertemperatur drei Tage stehen lassen
  • dann kühlstellen, Kühlschranktemperatur
  • das Optimum ist im Garten in der Erde vergraben
  • nach ca. 2-3 Wochen Reifezeit ist das Kimchi fertig
Fazit:  Diese Rezeptur ist ein Familienrezept und die Mengenangaben für Chilipulver und Salz nur eine ca. Angabe. Es gibt hunderte Varianten in Korea, nach denen jeder so sein Kimchi ansetzt. Kimchi ist sehr vitaminreich und gilt als gesundheitsförderndes Lebensmittel. Schmeckt auch einfach zu warmem Reis oder auch einfach als Snack, uns jedenfalls. Ansonsten gehört es immer zu einem Koreanischen Essen als Beilage dazu.

Rindfleisch, koreanisch mariniert

Ich liebe dieses Essen...gekocht hat das meine koreansiche Freundin Soo Jin  vor ein paar Jahre, als wir uns kennelernten mal für mich...und  seid dem liebe ich koreansiches Essen...diesmal das Fleischgericht auch beim Kochkränzchen.

Zutaten für ca. 6 Portionen:
  • ca. 800 g Hohe Rippe (Rindfleisch)
  • ca. 1 Tasse Sojasauce
  • ca .1 halbe Tasse Weißwein
  • ca. 1 TL Sesamöl aus gerösteten Sesamkörnern
  • ca. 1 EL  geröstete Sesamkörner, gemörsert
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln, feine Ringe
  • 1 reife Birne, püriert
  • 1 reife Kiwi, püriert
  • 4 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • Salz, Pfeffer
  • Butterschmalz oder neutrales Öl
Zubereitung:
  • Fleisch in super dünne Scheiben  (ca. 5x5 cm) schneiden
  • aus den restlichen Zutaten eine Marinade rühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken
  • Fleisch schichtweise in einer Glasschüssel mit der Marinade begießen
  • 24 h oder 48 h im Kühlschrank ruhen lassen
  • Fleischscheiben mit Stäbchen oder Pinzette rausheben und kurz in heißem Fett braten
  • dazu Rundkornreis servieren
Fazit: Eines meiner liebsten Fleischgerichte... für mich eine geniale Kombination an Geschmack! Rezept von Soos Jin und immer so ein bisschen frei aus dem Handgelenk zubereitet.

Frische scharfe Gurken, koreanisch

Unsere letzte Kochrunde war ein rundum Koeranischer Abend...als Beilage unter anderem frische gesäuerte scharfe Gurken...zubereitet von Astrid.

Zutaten:
  • eine große Schlangengurke, geschält und in feinen Scheiben
  • eine rote Chilichote, entkernt, feine Ringe
  • 1 TL Salz
  • 1 EL Weißweinessig
  • 1 EL helle Sojasauce
  • 1 TL geröstete Sesamkörner
  • 1 EL Chilipulver
Zubereitung:
  • Gurken salzen, 15 min ziehen lassen und Saft auffangen
  • Gurkensaft mit den restlichen Zutaten gut verrühren
  • Gurkenscheiben auf einer Platte anrichten und mit der Sauce übergießen
Fazit:
Frisch und scharf---wunderbare Beilage zu all den warmen Gerichten die noch folgen. Aus "Koreanisch Vegetarisch" und unter Anleitung unserer Koreanischen Freundin.

Scharfes Weißkohl Curry

Weißkohl ist ja so eine Sache...eher zur Hausmannskost gerechnet als für edle Gerichte oder gar noch irgendwas ausgefallenes...aber ich bin doch erstaunt was mir in letzter Zeit so an Rezepten untergekommen ist...
 
Zutaten für ca. 8 Portionen:
  • 1 kleiner Weißkohl, feine Streifen
  • 6 dicke Kartoffeln, kleine Würfel
  • 500 gr. passierte Tomatenstücke
  • 3 Knoblauchzehen, frisch gerieben
  • 2 kleine Zwiebeln, feingehackt
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln, feine Ringe
  • 2 TL rote Currypaste
  • Szechuanpfeffer, frisch gemahlen
  • ca. 300 ml Gemüsebrühe
  • Petersilie, frisch gehackt
  • Butterschmalz
Zubereitung:
  • Zwiebeln, Frühlingszwiebeln, Knoblauch und Currypaste in heißem Butterschmalz anbraten
  • Weißkohl und Kartoffeln zugeben, ca. 5 min. dünsten
  • Tomatenstückchen und Brühe zugeben
  • Kochen bis Kartoffelwürfel weich sind (ca. 20 bis 25 min)
  • mit Szechuanpfeffer abschmecken
  • mit Petersilie bestreut servieren
Fazit: Tolles Eintopfgericht, lässt sich aber auch prima kombinieren als Beilage, hier zu Redsnapperfilet, frisch frittiert. Aus "Eatsmarter 1/2012". Den Ingwer und die Erdnüsse habe ich weggelassen.

Fischfilet in Kurkumapanade

Weißer Fisch in gelber Hülle asiatisch angehaucht...



Zutaten für 3 Portionen
  • 400 g festes Fischfilet (Originalrezept Seeteufel, ich hatte irgendwas anderes weiß aber zum Teufel nicht mehr was...)
  • 4 Knoblauchzehen, in feinsten Würfeln
  • 1 EL Ingwer, frisch gerieben
  • ca. 100 g Naturjoghurt
  • 5 TL Kurkuma (Originalrezept 5 Esslöffel, ich glaube das ist ein Tippfehler)
Zubereitung:
  • Joghurt mit Knoblauch, Ingwer und Kurkuma gut verrühren
  • Fisch in Stücke schneiden und in die Marinade geben
  • ca. 30 min ziehen lassen
  • Frittierfett in einem entsprechenden Topf erhitzen
  • Fischstücke aus der Marinade nehmen und ca. 5 min in heißem Fett frittieren
  • dazu gab es Basmatireis und koreanisches hausgemachtes Kimchi
Fazit: Mir war es immer noch ein bischen zu viel Kurkuma. Beim nächsten Mal weniger, aber sonst tolle Sache mit dem frittierten Fisch. Leichtes Abendessen, schnell zubereitet und macht was her. Aus dem Kochbuch "Vietnam" von Zabert und Sandmann.