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Wildkaninchen "Jägerart"

Nach einem Rezept von einem der besten Köche des 20. Jahrhunderts - Paul Bocuse. Allerdings habe ich ein wahrlich einfaches Rezept ausgesucht und letzendlich dann auch noch die Zubereitung verändert...also doch nicht mehr so ganz originalgetreu...außerdem habe ich im Römertopf gegart


Zutaten:
  • Wildkaninchen, zerlegt in Rücken und Schenkel
  • 300 g frische Champignons
  • 2 kleine Zwiebeln
  • 1 EL Tomatenmark
  • 200 ml trockener Weißwein
  • Pfeffer, Salz
  • getrockneten Thymian
  • 1 Lorbeerblatt
  • Butterschmalz
  • frische Petersilie ( Estragon und Kerbel waren frisch nicht zu haben)
Zubereitung:
  • Römertopf wässern
  • Fleisch in heißem Fett rundum anbraten
  • Fleisch in den vorbereiteten Römertopf geben und mit Pfeffer, Salz und Kräutern würzen
  • Zwiebeln anbraten, mit Weißwein ablöschen und Tomatenmark einrühren
  • Zwiebelsauce zum Fleisch gießen
  • Champignons in heißem Fett durchschwenken und zum Fleisch geben
  • Deckel auf den Römertopf und nun alles 45 min bei 180°C im Ofen garen
  • dazu gab es mit Rote-Bete-Pulver eingefärbte hausgemachte Spätzle
  • mit Petersilie bestreut servieren
Fazit: Superfeines Essen! Der gute Bocuse hat mehr Butter verwendet. Den vorgesehen Kalbsfond habe ich einfach weggelassen, den mag ich nämlich nicht. Die Spätzle-Färberei war ein gelungenes Experiment.

Kürbisspätzle

Ich liebe Spätzle, seid ich sie so unkompliziert zu Hause zubereiten kann..dank meines Spätzlehobels...ein Geschenk einer Freundin im übrigen als Dankeschön für´s Babysitten...

Zutaten:
  • 250 g Dinkelvollkornmehl
  • 250 g Kürbispüree ( ich hatte Butternutkürbis)
  • 1 TL Salz
  • Olivenöl
  • 3 Eier
Zubereitung:
  • 250 g Kürbisstücke ohne Schale abwiegen
  • Kürbisstücke in wenig Salzwasser (oder im Ofen bei 200°C ca. 60 min Ober-/Unterhitze) garen
  • Kürbisstücke pürieren und auskühlen lassen
  • Mehl, Kürbispüree, Eier, 2 EL Öl und Salz zu einem glatten Teig verarbeiten
  • Spätzleteig ca. 30 min ruhen lassen
  • Spätzle in reichlich Salzwasser mit Spätzlehobel zubereiten
  • fertige Spätzle in einem Sieb abtropfen lassen und mit wenig Olivenöl mischen
  • mit einer feinen Fleischsauce oder auch einer Spinat-Kürbis-Zwiebel-Mischung (kurz gebraten) servieren
Fazit: Die Spätzle hatten eine tolle Farbe und schmeckten nicht nur nach Mehl sondern eben ein bisschen gemüsig. Ein feines Rezept aus "Die Kürbisfibel" von Michel Brancucci und Erica Bänzinger, pronto Verlag.

Hausgemachter Kürbispie

Ein Kreation meines weltbesten Lukullus...ein Wucht finde ich..ob es ein Zufallsprodukt ist konnten wir nicht nochmal testen..ich denke aber bei der Menge Eier wird das auch beim zweiten mal wieder so fluffig und doch stabil genug...

Zutaten und Zubereitung für eine 28er Springform:

für den Teig:
  • 200g Mehl, 2 EL Joghurt, 100 g Butter, wenig Wasser zum Teig kneten
  • in eine Springform mit Rand geben
  • vorbacken: 150°C Ober/Unterhitze 15 min
 für die Füllung:
  • ein kleiner halber Hokkaido Kürbis, geschält, entkernt, ungewürzt,  gegart im Ofen 30 min 180°C Ober/Unterhitze leicht golden gefärbt
  • 200 g Speckwürfel und 4 kleine Zwiebeln zusammen anbraten, austretende Flüssigkeit komplett verdampfen
  • gegarte Kürbisstücke zusammen mit 5 Eiern und  1 Becher Creme Fraiche pürieren und schaumig schlagen
  • Zwiebel-Speck-Mischung und Gorgonzola Käse kurz pürieren und mit Kürbis-Ei-Creme mischen
  • abschmecken mit frisch gemahlenem Pfeffer, Salz nur wenig oder gar nicht (Gorgonzola!)
  • vorbereitete Ei-Kürbis-Creme in den vorgebackenen Teig füllen
  • 45 min 190°C Ober/Unterhitze
Fazit: Ein gelungenes Experiment mit echtem Geschmackserlebnis!

Kürbis-Frischkäse-Lasagne

Noch so ein feiner Tipp eine Sportkameradin...Kürbis-Lasagne mit einfachster Vorbereitung aber lecker im Geschmack...
Zutaten für ca. 6 Portionen:
  • ca. 600 g Kürbis, geschält und entkernt
  • 1 kleine Fenchelknolle
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 1 Bund Petersilie, fein geschnitten
  • ca. 300 g stückige Tomaten (Konserve) oder frische Tomaten in feinen Würfeln
  • Zimt
  • Nelken, gemahlen
  • eine Prise Safran
  •  Pfeffer, Salz
  • eine frische rote Chilichote, fein geschnitten
  • Originalrezept 400 g Ricotta, ich hatte eine wilde Mischung aus Frischkäse und Joghurt aus dem Vorrat
  • 3 Eier
  • ca. 150 g frisch geriebener kräftig würziger Käse (Originalrezept: Pecorino)
  • Olivenöl
  • Lasagnenudelplatten ohne Vorkochen
Zubereitung:
  • aus Tomaten, Knoblauch, Chili, Petersilie und Gewürzen eine Sauce rühren
  • Kürbis in sehr dünne Scheiben hobeln
  • Fenchel in feine Streifen hobeln
  • Frischkäse mit den Eiern aufrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken
  • in einer Auflaufform schichten wie folgt: Nudeln, Käsecreme, Kürbis und Fenchel, Tomatensauce, usw.
  • letzte Schicht Käsecreme und geriebener Käse, mit wenig Öl beträufeln
  • bei 180°C Umluft  40 backen
  • im ausgeschalteten Ofen weitere 15 min ruhen lassen
Fazit: Ein tolles Rezept, weil einfach alles ohne Vorkochen zubereitet wird. Das minimiert den Abwasch immerhin ein wenig. Der Geschmack war super ausgewogen und die Nudelplatten himmlisch weich ohne matschig zu wirken. Rezept Idee aus einem sehr alten Kürbis Kochbuch von Gräfe und Unzer.

Chili con Carne

mit feurigen und feinen Gewürzen..

Zutaten für 6 Portionen:
  • 200 g rote Kidneybohnen (eine der wenigen Konserven die ich nutze)
  • 500 g Fleisch (Rindersteak, Rinderhüfte), in feine Streifen schneiden
  • 2 Zwiebeln, fein gehackt
  • 1 frische rote Paprikaschote, entfernt und fein gewürfelt
  • 1 grüne Chilischote, sehr fein geschnitten
  • 1 EL Paprikapulver, edelsüß
  • 2 TL frisch gemahlener Kreuzkümmel
  • 2 TL frisch gemahlene Korianderkörner
  • Salz
  • 1 TL scharfe Chilisauce (Originalrezept: scharfe Paprikasauce)
  • ca. 400 g stückige Tomaten (frisch oder Konserve)
  • ca. 300 ml Gemüse-oder Fleischbrühe
  • Öl
  • Reis
Zubereitung:
  • Fleischstücke in Öl scharf anbraten, kurz zur Seite stellen
  • Zwiebelwürfel anbraten und Fleisch zurückgeben
  • grüne Chili, Paprikapulver, Kreuzkümmel und Koriander untermischen
  • Tomaten, Brühe, Chilisauce und Bohnen zugeben
  • ca. 2 Stunden bei schwacher Hitze kochen (Originalrezept: 2 h im Ofen garen)
  • Paprikawürfel unterheben
  • ca. 10 min weitergaren
  • eventuell mit Salz nachwürzen
  • mit Reis servieren
Fazit: Statt Hackfleisch größere Fleischstückchen fand ich eine prima Idee. Im Originalrezept waren getrocknete schwarze Bohnen angegeben, das war mir zu zeitintensiv in der Vorbereitung. Das Gericht lässt sich prima einfrieren, ich habe ohne Reis eingefroren. Das Rezept ist aus meinem Buch "Das Handbuch der Gewürze"

Spaghetti mit Olivenöl und Knoblauch

aus meinem neuen Kochbuch..."Das Handbuch der Gewürze"...


Zutaten für ca. 3 Portionen:
  • 250 g Spaghetti (Originalrezept: Spaghettini)
  • Olivenöl
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 1 frische rote Chilichote, ohne Kerne in feinen Stückchen
  • ca. 50 g getrocknete in Öl eingelegte Tomaten
  • Pfeffer, Salz
  • Parmesan, frisch gerieben
Zubereitung:
  • Spaghetti nach Packungsanweisung zubereiten und dann zur Seite stellen
  • Öl in einer großen Pfanne erhitzen und Chilistückchen anbraten
  • getrocknete Tomaten zugeben und kurz erhitzen
  • Nudeln zugeben und auf unter Rühren erhitzen
  • mit Pfeffer und wenig Salz abschmecken
  • eventuell Petersilie unterheben
  • servieren und mit Parmesan bestreuen
Fazit: Sicher kein unbekanntes Rezept, aber mich hat einfach das neue Kochbuch "Das Handbuch der Gewürze " von Sallie Morris und Leyley Mackley endlich inspiriert, es nach zu kochen. Ich mag Gerichte, die man auch einfach mal spontan aus dem Vorrat zubereiten kann.

Gugelhupf mit Speck

Bei uns nur noch Speckkuchen genannt...passt wunderbar auch zu Spundekäse oder auch einfach als deftige Zwischenmahlzeit...und für´s Picknick natürlich bestens geeignet...zubereitet von Liane..


Zutaten:
  • 500 g Mehl
  • 1 Würfel Hefe
  • 250 ml lauwarme Milch
  • 125 g Butter
  • 2 Eier 
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Zucker 
  • 250 g Speckwürfel
  • 1 Zwiebel, fein gehackt
Zubereitung:
  • aus Mehl, Hefe, Milch, Eier und Salz und Zucker einen Hefeteig zubereiten
  • 1 h gehen lassen
  • Speckwürfel und Zwiebel in der Pfanne andünsten
  • Speckmischung unter den Teig kneten
  • nochmals eine halbe Stunde gehen lassen
  • Teig in eine gefettete Gugelhupfform geben und 60 min bei 160°C backen
Fazit: Tolles Rezept aus einem alten Kochbuch. Oft sind Rezepte mit Walnüssen zufinden, bei Allergikern bitte weglassen, schmeckt auch ohne Nüsse super.

Roggenspätzle

Eine sehr spannende Spätzle-Idee...
 
Zutaten für ca. 3 Portionen:
  • 200 g Roggenvollkornmehl
  • 2 Eier
  • ca. 120 ml Wasser
  • 1 TL Salz
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln, feine Ringe
  • 1 kleine Zwiebel, fein gehackt
  • ein Rest Sahne
  • Pfeffer, Salz
  • geriebenen Käse
  • Öl
Zubereitung:
  • aus Mehl, Eier, Salz und Wasser eine geschmeidigen Teig kneten (Knethaken vom Rührgerät ging am besten)
  • Teig ca. 2 Stunden ruhen lassen
  • Wasser mit Salz aufkochen
  • Spätzle mit der Spätzleria (oder sonstigem Spätzlehobel) entsprechend zubereiten
  • fertige Spätzle direkt  in kaltes Wasser geben und in ein Sieb abschütten, zur Seite stellen
  • in einer Pfanne Öl erhitzen, Zwiebeln und Frühlingszwiebeln anbraten
  • mit Sahne ablöschen
  • Spätzle zugeben und knusprig durchbraten
  • geriebenen Käse unterheben
  • servieren
Fazit: Prima Rezept aus dem alten Kasspatzen-Buch aus dem Allgäu von der Schwiegermutter...bei uns gab es noch einen frischen Salat dazu...im übrigen gab es dieses Essen schon letztens mal zum bayrischen Fußballabend, den dann leider Chelsea für sich entschieden hat...die Spätzle wird´s trotzdem wiedergeben...

Bauernfrühstück

in freier Kreation ...Hauptsache Kartoffeln und Eier mit dabei...auf Wunsch des weltbesten Lukullus...


Zutaten für etwa 3-4 Portionen:
  • fünf dicke Kartoffeln, als Pellkartoffel gekocht und dann geschält
  • 2 EL Schinkenwürfel
  • 2 Zwiebeln, fein gehackt
  • 1 Stange Lauch, in feinen halben Ringen
  • 3-4 Eier
  • etwas Milch
  • Pfeffer, Salz
  • Butterschmalz
  • feine Essiggurken
  • ca. 4 EL Weißwein
Zubereitung:
  • gekochte Kartoffeln in Scheiben schneiden, zur Seite legen
  • Schinkenwürfel anbraten in sehr wenig Fett
  • Zwiebeln und Lauchringe zugeben, gut durchbraten
  • mit Wein ablöschen und kurz einkochen
  • diese Mischung in einer feuerfesten Form zur Seite stellen
  • Kartoffelscheiben in heißem Butterschmalz kross braten
  • Eier mit Milch, Pfeffer und Salz aufschlagen
  • zu den Kartoffeln die Zwiebel-Lauch-Mischung zurückgeben und kurz durchbraten
  • Eier-Milch zugeben und unter Rühren stocken lassen
  • abschmecken und eventuell nochmal mal nachwürzen
  • mit Essiggurke servieren
  • dazu passt ein frischer grüner Salat
Fazit: Ein Klassiker, der sich hervorragend eignet, um eine Grundlage für einen weinseligen Abend zu schaffen. Gut auch als Resteverwertung nach Pellkartoffel Gerichten und zum Gemüsevorräte aufzubrauchen, denn die können durchaus auch mal dahinein.

Gewürzkuchen

Der Kuchen meiner Kindheit, heute gebacken für meine Mutter * 8. Mai 1942  † 16. März 2010


Zutaten:
  • 125 g Butter, sehr weich oder geschmolzen und abgekühlt
  • 3 Eier getrennt
  • 150 g Zucker
  • 50 g echten Kakao
  • 2 TL Zimt
  • 1 Messerspitze Nelken
  • gut 1/8 l Milch
  • 250 g Mehl
  • 1 Backpulver
Butter für die Form
  • Zubereitung:
  • Backofen auf 175°C Umluft vorheizen
  • Eiweiß zu Schnee schlagen und zur Seite stellen
  • aus Eier, Zucker und Butter eine Schaummasse rühren
  • Zimt, Nelken und Kakao zugeben
  • Mehl mit Backpulver mischen und mit der Milch nach und nach unterrühren
  • in gut gefetteter Fom (Springform oder Rehrücken) 60 min bei 178°C backen
Fazit: Tante Christel back doch bitte den dunklen Kuchen sagten meine viel jüngeren Cousinen immer. Und auch wir wollten immer wieder diesen Kuchen. Aus Mutters Kochbuch "Zeitgemäße Küche für Dich" Ein Kochbuch, Herder Verlag, 1958. Die letzten Jahre hielt meine Mutter dieses Buch mit einem dicken Gummiring zusammen. Vielleicht lasse ich es irgendwann neu binden. Heute mein Beitrag zum Gedenken eine meine Mutter statt heulend am Grab zustehen.

Zürcher Geschnetzeltes

Unser Fleischgericht beim Schweizer Abend unseres  Kochkränzchen. Zubereitet von Rosi und Liane.


Zutaten für 4 Portionen:
  • 500 g Kalbfleisch (Oberschale oder Filet)
  • Salz, Pfeffer
  • 80 g Butter
  • 2 Eschalotten, fein gewürfelt
  • ca. 200 g Champignons (mehr geht auch),
  •  geputzt,  in feinen Scheiben
  • 125 ml Weißwein etwas Mehl 
  • 125 ml Kalbsfond oder Fleischbrühe 
  • 250 g Sclagsahne 
  • 1 EL gehackte Petersilie 
Zubereitung:
  • Kalbfleisch kurz waschen, trocken tupfen, mit einer scharfen Messer in dicke Scheiben teilen
  • dann in Stangen, danach gegen die Fleischfaser in feine Scheibchen schneiden (schnetzeln)
  • Fleisch salzen und pfeffern
  • Butter erhitzen
  • Fleisch in heißer Butter unter Rühren kurz scharf anbraten
  • aus der Pfanne nehmen und auf einer vorgewärmten Platte warm stellen
  • Eschalotten und Champignons in den Bratfond geben und andünsten
  • mit dem Mehl bestäuben und anschließend mit Weißwein und Brühe ablöschen
  • etwa zur Hälfte einkochen lassen
  • mit Sahne aufgießen und bei mittlerer Hitzezufuhr nochmal nach Gusto reduzieren 
  • mit Salz und Pfeffer abschmecken
  • Fleisch zur Sauce geben und 2 bis 3 Minuten ziehen lassen
  • mit Petersilie bestreut servieren
Fazit: Ein feinschmeckender Klassiker aus der Schweizer Küche. Ich habe ersatzweise auch schon Schweinelende (Bioware) genommen, was mindestens genausogut schmeckt. Originalrezepte gibt es viele, ich verzichte auf eine Quellenangabe, wir haben aus dem Kopf gekocht. Und leider wie schon erwähnt, die Bildqualität mäßig.

Tomatenspätzle mit Schafskäse

Ich kann jetzt auch Spätzle...und das, weil eine Freundin mir die Spätzlehobel vom bekannten Plasten-Küchenhelfer-Hersteller geschenkt hat.  Mit dem alten Hobel aus dem Schwarzwald klappte es nie bzw. beim 3. Versuch nix wie weg damit...und nun seht her...

Zutaten:
  • 100 g passierte Tomaten
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 TL Salz
  • 100 g Dinkelvollkornmehl 
  • ca. 180 g Weizenmehl 405  (Originalrezept insgesamt 250 g Vollkornweizenmehl)
  • 3 Eier
  • 1 Zucchini, in feinen Scheiben
  • 1 Päckch. Schafskäse ( ich nehme gerne Salakis) in Würfeln
  • Olivenöl
  • Pfeffer
  • getrockneter Oregano
Zubereitung:
  • Tomaten, Tomatenmark, Eier, Salz und Mehl zu einem glatten leicht zähen Teig verarbeiten
  • 3 l Wasser in einem hohen Topf zum Kochen bringen
  • portionsweise mit dem Spätzlehobel Spätzle kochen
  • Spätzle mit dem Sieblöffel in eine Glasschüssel geben und mit etwas Öl durchrühren
  • in einer großen Pfanne Zucchinischeiben anbraten, pfeffern und Oregano nach Geschmack zugeben
  • Spätzle zugeben und unter Rühren anbraten
  • kurz vorm Servieren Schafskäse unterheben
Fazit: Lecker lecker!! Zum Thema Spätzle muss ich sagen: ein dankbares Essen: schnell, wohlschmeckend und vielseitig. Dieses Rezept ist nach einer Idee aus der neuen Eatsmarter 3/2012: ich habe mir nur das Schichten und Überbacken erspart, die Zubereitung in der Pfanne war perfekt.

Kimchi, koreanisch

Eine koreanische Spezialität..schon mehrfach zubereitet mit meiner koreanischen Freundin..ich liebe es..es ist scharf, wird mit der Zeit immer ein bisschen säuerlicher und fehlt auf keiner koreanischen Tafel...

Zutaten für einen großen Sauerkrauttopf:
  • 10 Köpfe Chinakohl, in groben Stücken ohne Strunk
  • 300 g Salz
  • 1 Kiwi
  • 1 Birne
  • 1 Apfel
  • 1 walnussgroßes Stück Ingwer
  • 1 Tl  gesalzene Minishrimps
  • 4 Knoblauchknollen, Zehen davon geschält
  • 300 g feines Chilipulver vom Koeranischen Laden
  • 2 Bund Frühlingszwiebeln, in 2 cm lange Stücke schneiden
  • 2 Kohlrabi, in 2 cm großen Würfeln
Zubereitung:
  • Chinakohlstücke in einer großen Plastikwanne ca. 200 g Salz vermischen und eine Nacht stehen lassen
  • am nächsten Tag Chinakohl mit kaltem Wasser gut auswaschen und kräftig ausdrücken
  • aus Kiwi, Birne, Apfel, Shrimps, Ingwer und Knoblauch im Mixer eine feine Paste herstellen
  • ab hier wieder in der Plastikwanne arbeiten, diesmal mit Plastikhandschuhen
  • Paste unter den ausgewaschenen Chinakohl mischen
  • Frühlingszwiebeln und Kohlrabistücke untermischen
  • nach und nach reichlich Chilipulver untermischen
  • ebenfalls Salz untermischen
  • abschmecken und Schärfe prüfen
  • es soll sehr scharf und leicht salzig schmecken
  • dann Gemüsemischung in einen Sauerkrautgärtopf geben, fest andrücken
  • mit Frischehaltefolie locker abdecken und bei Zimmertemperatur drei Tage stehen lassen
  • dann kühlstellen, Kühlschranktemperatur
  • das Optimum ist im Garten in der Erde vergraben
  • nach ca. 2-3 Wochen Reifezeit ist das Kimchi fertig
Fazit:  Diese Rezeptur ist ein Familienrezept und die Mengenangaben für Chilipulver und Salz nur eine ca. Angabe. Es gibt hunderte Varianten in Korea, nach denen jeder so sein Kimchi ansetzt. Kimchi ist sehr vitaminreich und gilt als gesundheitsförderndes Lebensmittel. Schmeckt auch einfach zu warmem Reis oder auch einfach als Snack, uns jedenfalls. Ansonsten gehört es immer zu einem Koreanischen Essen als Beilage dazu.

Pizza zum Feierabend

Mein Respekt vor Hefeteig ist geschrumpft auf Erbsengröße, denn mit den besten Zuaten und dem Einsatz des Wunderkessels sind jetzt auch die letzten Teige immer wohl geraten.


Zutaten:
  • Champignons
  • Oliven
  • Kochschinken
  • rote Paprika
  • passierte Tomaten
  • frisch geriebener Emmetaler
  • getrocknete Kräuter
  • Pfeffer, Salz
  • 550 g Mehl
  • 100 g Butter
  • 200 ml lauwarme Milch
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 1 Prise Zucker
Zubereitung:
  • Mehl, Butter, Milch, Hefe, Zucker und Gewürzen im Wunderkessel zum Teig verarbeiten
  • Teig auf einem großen Backblech ausrollen und mit den Tomaten bestreichen, nach Geschmack würzen
  • mit den frischen Zutaten belegen
  • mit Käse bestreuen 
  • 30-40  min bei 180°C Umluft backen
Fazit: Wir lieben hausgemachte Pizaa!

Krautflecken

Nach einem Tipp meiner Schwiegermutter bin ich auf dieses Rezept gestoßen...und ich war ausgesprochen angetan von diesem Gericht...


Zutaten für vier kleine Portionen:
  • ein halber keiner Weißkohlkopf, in feinen Streifen
  • eine große Zwiebel, fein gehackt
  • ein Bund Frühlingszwiebeln, feine Ringe
  • zwei eingelegte Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 1 EL Marinade vom Knoblauch
  • ca. 300 ml Brühe
  • 250 g breite Bandnudeln
  • 1 TL Zucker
  • Pfeffer, Salz
  • ein halber Becher Kräuter Creme Fraiche
  • Butterschmalz 
Zubereitung:
  • Nudeln nach Packungsanweisung zubereiten und zur Seite
  • Zwiebelwürfel und Frühlingszwiebeln in heißem Butterschmalz anbraten
  • Kohlstreifen dazu und durchschwitzen
  • den Zucker zugeben und unter rühren karamelisieren
  • Essig unterrühren und einkochen
  • Brühe angießen
  • alles etwa 20 min bei wenig Hitze köcheln
  • Creme Fraiche unterrühren
  • mit Salz und Pfeffer abschmecken
  • die Nudeln unter heben und kurz erwärmen
Fazit: Ein deftiges aber wohlschmeckendes Kohlgericht. Außerdem eine gute Grundlage für einen schönen Fastnachtssitzung-Abend mit einem Gläschen Wein. Idee von meiner Schwiegermutter und Rezept so ungefähr von hier.

Pferderouladen

Meine ersten...von Pferdefleisch meine ich...das Fleisch war vom Biometzger und von absolut guter Qualität.

Zutaten für 2 bis 3 Personen:
  • 3 Pferderouladen
  • scharfer Senf
  • Zwiebelscheiben
  • roher Schinken, in Scheiben
  • saure Gurken, in Scheiben
  • 1 Glas trockener Rotwein
  • Salz, Pfeffer
  • Paprika edeslüß
  • eine Pastinake, in feinen Würfeln
  • zwei Möhren, in feinen Würfeln
  • eine kleine Kartoffel, fein gewürfelt
  • eine rote Paprika, fein gewürfelt
  • eine mittelgroße Zwiebel, in feinen Würfeln
  • 0.5 Liter Wasser
  • 2 El  Tomatenmark
  • getrocknete Kräuter: Thymian, Kerbel, Estragon, Rosmarin
Zubereitung:
  • die Rouladen mit Senf bestreichen und mit Zwiebel, Schinken und Gurkenscheiben belegen
  • mit Paprika und Pfeffer bestäuben
  • vorsichtig aufrollen und fest stecken (das Fleisch ist sehr weich)
  • Rouladen rundum anbraten
  • Gemüse, Kräuter und Tomatenmark zu geben und kurz mitbräunen
  • Rotwein zugießen, kurz einkochen.
  • Wasser zugeben und ca 1 Stunde bei kleiner Flamme garen
  • Fleisch kurz warm stellen und Sauce fein pürieren 
  • Rouladen zurück in die Sauce geben
  • mit Salz und Pfeffer abschmecken
Fazit: Ich fand das Fleisch hervorragend. Der Geschmack ist ein klein wenig ungewohnt allerdings sehr lecker, eher etwas herber im Geschmack, so ein bisschen eine Mischung aus Rind und Wildschwein vielleicht. Super zart nach einer Stunde Garzeit. Wir hatten gebratene frische Champignons und Kräuterspätzle dazu. Rezept in Erinnerung an meine Mutter.

Gefüllte Datteln

ein Klassiker, der schmeckt und auch was Feines für zwischendurch ist...zubereitet von Heike...


Zutaten für 10 Röllchen:
  • zehn getrocknete Datteln (frische gehen super gab es aber leider keine)
  • geschälte ungesalzene ganze Mandeln
  • zehn Scheiben feinster roher Schinken (ich hatte tollen hausgemachten von meinem Bruder)
  • Minzeblättchen
  • Zahnstocher
Zubereitung:
  • je eine Mandel in eine Dattel stecken
  • Schinkenscheibe fest drumherum wickeln
  • mit Minzeblatt und Zahnstocher fixieren
Fazit. Idee wieder gefunden in einem meiner Kräuterkochbücher und als Fingerfood für unseren Neujahrsempfang mitgebracht.

Knusprige Rosmarin-Ente

Der Klassiker an Weihnachten...die Gans als "Knusprige Rosmarin-Ente"...unser Hauptgang. 


Zutaten für 4-5 Portionen:
  • 1 Ente (ca. 2 kg) 
  • 300 g Zwiebeln
  • 5 Rosmarinzweige (oder mehr)
  • Salz, Pfeffer
  • ca. 500 ml Enten- oder Geflügelfond (am besten selbst gekocht)
  • 1 TL Speisestärke
  • 1 TL klein gehackte Rosmarinnadeln
Zubereitung:
  • Zwiebeln in grobe Stücke schneiden
  • Die Rosmarinzweige grob zerteilen und mit den Zwiebeln mischen
  • Von der Ente eventuell vorhandene Federkiele und den Bürzel, entfernen
  • Hals abschneiden, Flügelspitzen am ersten Gelenk abtrennen und mit dem Hals klein hacken
  • Aus dem Entenklein kann ein Fond hergestellt werden
  • Ente von innen salzen und pfeffern, von außen nur salzen
  • Ente mit 2/3 der Zwiebel-Rosmarin-Mischung füllen und auf ein Backblech setzen
  • Die Ente im vorgeheizten Backofen bei 200°C (Gas 3, Umluft 180°C) auf der untersten Schiene ca. 90 Minuten garen
  • nach 15 Minuten restliche Zwiebel-Rosmarin-Mischung zugeben
  • nach und nach mit 500 ml Entenfond auffüllen, dabei die Ente mehrmals damit übergießen 
  • Ente aus dem Ofen nehmen, vom Blech auf einen Rost setzen und bei 80°C (Gas 1, Umluft nicht empfehlenswert) im Ofen warm halten
  • Bratenfond durch ein Sieb in einen Topf gießen und entfetten
  • In einer Kasserolle bei mittlerer Hitze etwas einkochen, mit der in Wasser angerührten Speisestärke binden und mit Salz sowie den gehackten Rosmarinnadeln abschmecken
Fazit: Zubereitet von Rosi, die Tage vorher extra zum Test ein Entenrezept kreierte. Die Ente war perfekt und wir haben sie zu fünft fast aufgegessen! Im übrigen war es ein glückliche Ente und keine "Mastgans".

Physalis-Stachelbeer-Chutney auf Toast

Chutneys sind ja nie so wirklich meins gewesen...aber nun habe ich mir ein paar Rezepturen zusammengestellt, die ich wirklich gerne mag. Aus aktuellem Anlass nun eines mit Physalis-Früchten.


Zutaten:
  • 300 g Physalis
  • 300 g Stachelbeeren
  • 1 TL Senfkörner
  • 20 g frischer Ingwer, fein gehackt
  • 1 rote Chilischote, fein geschnitten
  • 1 EL Weinessig
  • 1 Päckch. Zitronensäure
  • 1 EL Pektin/ Gelierfix
  • 120 g Gelierzucker
  • Toastscheiben
  • gebratene Putenbrustscheiben
  • Salatblätter
  • Delikatessmayonnaise
Zubereitung:
  • Physalis und Stachelbeeren in wenig Wasser aufkochen und durch die Flotte Lotte drehen
  • aufgefangenes Fruchtfleisch mit Senfkörnern, Ingwer, Chili, Weinessig, Gelierzucker, Zitronensäure und Gelierfix mischen
  • Mischung unter ständigem Rühren 4-5 min kochen
  • heiß in Gläser abfüllen und auskühlen lassen
  • Toastscheiben toasten, je zwei Scheiben mit Mayonnaise bestreichen
  • untere Scheibe mit Salat und Putenbrustscheiben belegen
  • mit Chutney bestreichen und mit der 2. Toastscheibe belegen
  • schmecken lassen!
Garten-Koch-Event November 2011: Physalis [30.11.2011]Fazit: Ich mag solche Toastkombination sehr gerne. Früher haben wir mit Salami und Käse belegt und im Ofen überbacken..heute sind sie manchmal ausgefallener...die Fruchtnote heute fand ich ausgesprochen lecker...die Grundidee für das Chutney (ich habe noch die Stachelbeeren zugegeben) stammt aus einer alten Ausgabe "essen & trinken" 10/2007. Mein Beitrag zum Garten-Koch-Event-November.

Tortilla-Röllchen

für den Besuch der Nachbarn, die in Kuba waren, ich aber auf die Schnelle kein kubanisches Essen gefunden habe...dann eben ein paar Meilen weiter...


Zutaten:
  • 8 Tortillas
  • 1 große Zwiebel, fein gehackt
  • 3-4 Rispentomaten, sehr reif, fein gewürfelt
  • ein paar Blätter Chinakohl
  • 8 große Scheiben gekochter Schinken
  • 200 g Kräuterfrischkäse
  • Paprika edelsüß, 
  • Currypulver, meine Hausmischung
  • Salz, Pfeffer
  • 3 EL Ketchup
  • 3 EL Chilisauce
Zubereitung:
  • Zwiebel und Tomatenwürfel in einer Schüssel mischen
  • Ketchup und Chilisauce unterrühren, mit Gewürzen abschmecken
  • Tortilla mit Frischkäse bestreichen und eine Scheibe Kochschinken darauflegen
  • Tomatenmischung darauf verteilen und mit Chinakohlstreifchen belegen
  • Tortilla einrollen
  • fest in Frischhaltefolie einwickeln und über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen
Fazit: Uns haben die Röllchen super gut geschmeckt. Es war allerdings nicht möglich, sie in kleine Schnecken zu schneiden, wie im Rezept  (ich habe ein bisschen abgewandelt wie so oft) vorgeschlagen, war aber auch nicht nötig, denn so im Ganzen fanden wir es wunderbar. Als Beilage gab es orientalisches Möhrenmus und Avocadoreme (die leider aus dem Glas und die totale Katastrophe..ärgerlich aber es gab einfach keine guten frischen!)